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Übung / Feuerwehren u. Hilfsorganisationen

 046/2024 / Einsatzübung


Datum: 09.11.2024 um 09:30 Uhr 
 
Einsatzart:
Einsatzübung
Stichwort: Einsatzübung
Meldung: Übung / Feuerwehren u. Hilfsorganisationen
Ort: Kreisverwaltung Gütersloh (GT)
 
Heute fand eine Großübung der Feuerwehren aus dem Kreis Gütersloh und der Stadt Bielefeld im Kreis Gütersloh statt.

Wir wurden zu einem gemeldeten Flugnotfall auf das Gelände des ehemaligen Flughafens alarmiert. Am Einsatzort fanden wir einen abgestürzten Militärhubschrauber mit 2 eingeschlossenen Insassen vor. Unverzüglich leiteten wir die Personenrettung ein, parallel wurde ein Löschangriff in Stellung gebracht. Mit uns im Einsatz waren der Löschzug Isselhorst, der Löschzug Marienfeld von der freiwilligen Feuerwehr Harsewinkel.

Das angenommene Übungsszenario: Aufgrund eines angenommenen Unwetterereignisses waren alle Feuerwehren im Kreis Gütersloh im Dauereinsatz, um den Grundschutz im Kreisgebiet für parallele Einsätze sicherzustellen. Daraufhin forderte die Einsatzleitung des Kreises Gütersloh überörtliche Hilfe gemäß vorgeplanter Konzepte des Landes NRW an.

Die Bezirksregierung Detmold entsendete daraufhin eine Feuerwehrbereitschaft der vorgeplanten überörtlichen Hilfe (vüH) aus der Stadt Bielefeld in den Kreis Gütersloh. Diese Bereitschaft setzte sich aus knapp 150 Einsatzkräften und 36 Fahrzeugen zusammen. Die Bielefelder, größtenteils ehrenamtlichen Einsatzkräfte, sammelten sich morgens auf der Hauptfeuerwache, Am Stadtholz in Bielefeld, um dann als geschlossener Verband nach Gütersloh verlegt zu werden.

Im Laufe des Tages kam es daher zu einem erhöhten Aufkommen von Blaulichtfahrten sowohl im Stadtgebiet Bielefeld als auch im Kreisgebiet Gütersloh. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand jedoch nicht. Vor Ort im Kreis Gütersloh wurden den Teileinheiten der Feuerwehr Bielefeld Übungsszenarien eingespielt, die dann kreisweit abgearbeitet werden mussten.

Zudem wurde das vorgeplante überörtliche Konzept des Kreises Gütersloh, die Betreuungsplatz-Bereitschaft 500 NRW, geübt. Dabei ging es um die Begehung und Auswahl geeigneter Liegenschaften für die zeitweise Unterbringung von Personen. Das Konzept wurde durch das Land NRW konzipiert, damit Personen, die aufgrund eines Schadensereignisses ihre Wohnungen verlassen mussten, für einen Zeitraum betreut und untergebracht werden konnten. Im Konzept des Kreises Gütersloh wirkten der Malteser Hilfsdienst, das Deutsche Rote Kreuz sowie die kreiseigene IuK-Einheit (Information und Kommunikation) mit.

Die Übung zeigte, dass die Konzepte des Landes NRW gut aufgestellt sind und die Bielefelder Einsatzkräfte effektiv in anderen Gebieten unterstützen können. Auch wenn kleinere organisatorische Verbesserungen festgestellt wurden, konnte das Ziel, den Grundschutz sicherzustellen, erreicht werden. Während der Übung kam es in Bielefeld zu zwei realen Einsätzen, die routinemäßig abgearbeitet wurden.

Gegen 14.00 Uhr war die schweißtreibende Übung für die rund 300 Einsatzkräfte beendet.



zur Einsatzübersicht
Foto(s): Löschzug Friedrichsdorf / KFV


Foto(s): Feuerwehr Gütersloh


Foto(s): Löschzug Gütersloh


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